Thursday, October 18, 2018

[PDF] Download Der mentale Zugang zur Welt. Realismus- Skeptizismus- Intentionalitát Kostenlos

[PDF] Download Der mentale Zugang zur Welt. Realismus- Skeptizismus- Intentionalitát Kostenlos [PDF] Download Der mentale Zugang zur Welt. Realismus- Skeptizismus- Intentionalitát Kostenlos Ist die uns vertraute Wirklichkeit von unserem Denken und Erkennen unabhängig? Der Realismus gibt auf diese Frage eine positive; die verschiedenen Formen des Antirealismus (u.a. Idealismus; Konstruktivismus; Verifikationismus) eine negative Antwort. Doch die Diskussion zwischen Realisten und Antirealisten; so die zentrale These des Buches; beruht auf einem Missverständnis des zugrunde liegenden Problems. Nach einer detaillierten Explikation verschiedener Varianten des Realismus und dem Nachweis; dass der Common sense auf eine anspruchsvolle realistische Position festgelegt ist; werden die Motive herausgearbeitet; die zur philosophischen Infragestellung des Realismus geführt haben. Wie sich dabei zeigt; liegt das historisch wie systematisch primäre Problem nicht in der Denkunabhängigkeit der Wirklichkeit; sondern in der Möglichkeit unseres mentalen Zugangs zu ihr: Wie können wir über die Wirklichkeit Wissen erlangen und wie können wir uns im Denken überhaupt auf sie beziehen; wenn diese Wirklichkeit von unserem Denken und Erkennen völlig unabhängig ist? Eine "kontextualistische" Zurückweisung des Skeptizismus und eine neuartige ("normativ-disjunktive") Konzeption von Intentionalität sollen zeigen; daß die mentale Zugänglichkeit der Wirklichkeit durch ihre Denkunabhängigkeit nicht in Frage gestellt wird. Es gibt demnach auch umgekehrt keinen Grund; die Denkunabhängigkeit der Wirklichkeit in Frage zu stellen. Anknüpfend an Arbeiten u.a. von H. Putnam und J. McDowell und in Auseinandersetzung mit der neueren Literatur zum Realismus (S. Blackburn; M. Dummett; N. Goodman; R. Rorty; C. Wright u.a.) ist ein zentrales Ziel des Buches die Überwindung der Auffassung; dass unser mentaler Zugang zur Welt niemals direkt; sondern stets durch Repräsentationen vermittelt ist. Das Ergebnis ist die indirekte Verteidigung eines "direkten" Realismus.

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