Ungezählt sind die Abhandlungen über das Schöne. Untersuchungen zu seinem Widerpart; dem Hässlichen; haben hingegen geradezu Seltenheitswert. Bisher gibt es keine umfassende phänomenologische Untersuchung zum Hässlichen in der Kunst des 19. bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts; die sich sowohl den Kunstwerken; den Intentionen der Künstler als auch den daran anknüpfenden zeitgenössischen Diskursen widmet. Wird über das Hässliche in Kunst und Literatur debattiert; bilden sich besonders seit Ende des 18. Jahrhunderts Fronten: zwischen Künstlern; zwischen philosophischen Ästhetikern; zwischen Kunstkritikern. Die vorliegende Studie beschäftigt sich mit Werken; die für den jeweiligen kulturellen Kontext repräsentativ sind und deren künstlerischer und literarischer Rang heute unumstritten ist; obwohl sie zu ihrer Entstehungszeit mit dem Prädikat "hässlich" als künstlerisch wertlos abserviert wurden. Die Autorin zeigt die philosophischen Hintergründe auf; vor denen die Werke abgewertet wurden und behandelt dabei die Werke der Künstler; die von der zeitgenössischen Kritik zu Führern von Schulen des Hässlichen erklärt wurden (Delacroix; Courbet; Zola; Matisse). Darüber hinaus konzentriert sie sich auf die Künstler; deren Werke enge Berührungspunkte zum Hässlichen (Lautréamonts ‘Les Chants de Maldoror’) oder zur Karikatur aufweisen (Zeichnungen Kubins und Schieles) sowie auf solche; bei denen diese Beziehung durch die zeitgenössische Kritik konturiert wurde (Klimt; Marc und Kandinsky). Zudem werden ästhetische Positionen von Friedrich Schlegel; Hugo; Baudelaire; Rosenkranz; Kandinsky und Marc vorgestellt; die sich mit der Frage der Hässlichkeit in der Kunst befassen.
Thursday, October 18, 2018
[PDF] Download hásslich!?: Eine Diskussion über bildende Kunst und Literatur vom Anfang des 19. bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts Kostenlos
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Ungezählt sind die Abhandlungen über das Schöne. Untersuchungen zu seinem Widerpart; dem Hässlichen; haben hingegen geradezu Seltenheitswert. Bisher gibt es keine umfassende phänomenologische Untersuchung zum Hässlichen in der Kunst des 19. bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts; die sich sowohl den Kunstwerken; den Intentionen der Künstler als auch den daran anknüpfenden zeitgenössischen Diskursen widmet. Wird über das Hässliche in Kunst und Literatur debattiert; bilden sich besonders seit Ende des 18. Jahrhunderts Fronten: zwischen Künstlern; zwischen philosophischen Ästhetikern; zwischen Kunstkritikern. Die vorliegende Studie beschäftigt sich mit Werken; die für den jeweiligen kulturellen Kontext repräsentativ sind und deren künstlerischer und literarischer Rang heute unumstritten ist; obwohl sie zu ihrer Entstehungszeit mit dem Prädikat "hässlich" als künstlerisch wertlos abserviert wurden. Die Autorin zeigt die philosophischen Hintergründe auf; vor denen die Werke abgewertet wurden und behandelt dabei die Werke der Künstler; die von der zeitgenössischen Kritik zu Führern von Schulen des Hässlichen erklärt wurden (Delacroix; Courbet; Zola; Matisse). Darüber hinaus konzentriert sie sich auf die Künstler; deren Werke enge Berührungspunkte zum Hässlichen (Lautréamonts ‘Les Chants de Maldoror’) oder zur Karikatur aufweisen (Zeichnungen Kubins und Schieles) sowie auf solche; bei denen diese Beziehung durch die zeitgenössische Kritik konturiert wurde (Klimt; Marc und Kandinsky). Zudem werden ästhetische Positionen von Friedrich Schlegel; Hugo; Baudelaire; Rosenkranz; Kandinsky und Marc vorgestellt; die sich mit der Frage der Hässlichkeit in der Kunst befassen.
Ungezählt sind die Abhandlungen über das Schöne. Untersuchungen zu seinem Widerpart; dem Hässlichen; haben hingegen geradezu Seltenheitswert. Bisher gibt es keine umfassende phänomenologische Untersuchung zum Hässlichen in der Kunst des 19. bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts; die sich sowohl den Kunstwerken; den Intentionen der Künstler als auch den daran anknüpfenden zeitgenössischen Diskursen widmet. Wird über das Hässliche in Kunst und Literatur debattiert; bilden sich besonders seit Ende des 18. Jahrhunderts Fronten: zwischen Künstlern; zwischen philosophischen Ästhetikern; zwischen Kunstkritikern. Die vorliegende Studie beschäftigt sich mit Werken; die für den jeweiligen kulturellen Kontext repräsentativ sind und deren künstlerischer und literarischer Rang heute unumstritten ist; obwohl sie zu ihrer Entstehungszeit mit dem Prädikat "hässlich" als künstlerisch wertlos abserviert wurden. Die Autorin zeigt die philosophischen Hintergründe auf; vor denen die Werke abgewertet wurden und behandelt dabei die Werke der Künstler; die von der zeitgenössischen Kritik zu Führern von Schulen des Hässlichen erklärt wurden (Delacroix; Courbet; Zola; Matisse). Darüber hinaus konzentriert sie sich auf die Künstler; deren Werke enge Berührungspunkte zum Hässlichen (Lautréamonts ‘Les Chants de Maldoror’) oder zur Karikatur aufweisen (Zeichnungen Kubins und Schieles) sowie auf solche; bei denen diese Beziehung durch die zeitgenössische Kritik konturiert wurde (Klimt; Marc und Kandinsky). Zudem werden ästhetische Positionen von Friedrich Schlegel; Hugo; Baudelaire; Rosenkranz; Kandinsky und Marc vorgestellt; die sich mit der Frage der Hässlichkeit in der Kunst befassen.
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